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<title>Lipika-um-die-Welt</title>
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<description>Reiseberichte</description>
<language>de</language>
<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 22:49:51 +0100</lastBuildDate>
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<title>Oliven und Wein...</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=131</link>
<description><![CDATA[An unserem letzten Tag in Mendoza hatten wir dann doch noch das vor, was alle Touristen in dieser Gegend früher oder später tun: wir wollten im Nahe gelegenen Maipu einige Winzer zu besuchen und eventuell eine Olivenplantage mit einer dazugehörigen Olivenölproduktion.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16836.jpg" alt="" /><br />
Selbstverständlich gibt es unzählige Anbieter in Mendoza, die eine Tour in der Art anbieten, wir dachten natürlich wir kriegen das auch alleine mit Hilfe von Lonely Planet hin. <br />
Wir fuhren mit dem Bus nach Maipu und hielten Ausschau nach dem dreieckigen Kreisverkehr, an dem man aussteigen sollte. Hier sollte es verschiedene Fahrradverleihe geben, so dass man mit Fahrrad und Karte ausgestattet verschiedene Weingüter besuchen kann.<br />
<br />
Nachdem wir den Bus bestiegen hatten, entdeckten wir auch die Haltestelle „Tres Esquinas“. Das schien perfekt zu unserer Beschreibung zu passen. Also sagten wir dem Busfahrer, dort aussteigen zu wollen. <br />
<br />
Gesagt – getan, nur war weit und breit nichts von einem dreieckigen Kreisverkehr oder gar mehreren Fahrradverleihen zu sehen!!! Immerhin gab es direkt an der Straße eine Olivenplantage, die auch Führungen und Degustationen anbot.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16837.jpg" alt="" /><br />
Also ließen wir uns von einem netten jungen Mann das Vorgehen der Firma Laur zur Gewinnung von Olivenöl früher und heute erklären.<br />
<br />
Wie in einem Museum waren verschiedene alte Pressen  und Zentrifugen ausgestellt.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16841.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16843.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16848.jpg" alt="" /><br />
Lustigerweise benutzt die Firma heute ausschließlich Geräte der schwedischen Firma  Alfa Lavall:) <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16851.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16852.jpg" alt="" /><br />
Wir lernten, das für qualitativ unterschiedlich hochwertiges Olivenöl hauptsächlich der Erntezeitpunkt und somit die Reife der Oliven entscheidend ist.<br />
<br />
Zur Degustation bekamen wir neben Olivenöl auch verschiedene Olivenpasten und natürlich Oliven an sich zu probieren. Lecker, jedoch (auch preislich) nicht überzeugend genug, um etwas mit nach Hause zu nehmen.<br />
<br />
Außerdem fanden wir heraus, das „tres Esquinas“ in diesem Fall nicht der Kreisverkehr ist, den wir suchten, sondern ein ganzes, ziemlich weitläufiges Gebiet! Somit erledigte sich das mit dem Räder leihen, wir hatten wenig Lust (und eigentlich auch keine Zeit mehr) erstmal einige Kilometer zu laufen, bis wir an ein Fahrrad kommen konnten.<br />
<br />
Glücklicherweise befand sich genau auf der anderen Seite der Straße ein Weingut. <br />
<br />
Hier bekamen wir unsere Tour zum Thema Wein, eine kurze Erklärung zur Prozedur der Weinherstellung und schließlich – endlich – die Chance verschiedene Weine zu probieren.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16857.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16859.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1686.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16866.jpg" alt="" /><br />
Typisch für diese Region sind kräftige Rotweine, vor allem der Malbec.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16872.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16868.jpg" alt="" /><br />
Wir kamen in den Genuss vier verschiedene zu probieren, zudem hatte es einen Weißwein im Angebot. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16878.jpg" alt="" /><br />
Den Weißwein fand ich extrem lecker, Hakan sagte einer der Rotweine zu und somit erstanden wir zwei Flaschen wein, die auch bei einer allgemeinen Prämierung 87 und 90 Punkte erhalten hatten.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16875.jpg" alt="" /><br />
Da wir am Abend wieder mit dem Nachtbus nach Buenos Aires zurück mussten, stiegen wir wieder in den Bus und ließen uns gemütlich nach Mendoza zurück transportieren.<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 22:49:51 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Cacheuta – Thermalwasser in unterschiedlichen Temperaturen – von lauwarm bis heiß</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=130</link>
<description><![CDATA[Zur Erholung fuhren wir in das eine Stunde entfernte Cachueta, das eine der besten Thermalanlagen des Landes zu bieten hat.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16827.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16829.jpg" alt="" /><br />
In unzähligen Pools kann man sich bei unterschiedlichen Temperaturen faul ausstrecken und dahin treiben lassen. Wird es dann zu warm oder zu kalt, sucht man sich einen neuen Pool.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16824.jpg" alt="" /><br />
Wir brachten es immerhin auf neuen Pool. Für die Jugend gibt es auch ein Wellenbecken und einen Strömungskanal, sowie einen Wasserfall. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16825.jpg" alt="" /><br />
Unsere Faulheit und ein wenig auch das Wetter hielt uns jedoch in den Whirlpools. <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 23:29:56 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Aconcagua – der höchste Berg außerhalb Asiens</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=129</link>
<description><![CDATA[Unser nächster Stopp war Mendoza, eine Stadt am Fuße der Anden, die neben Wein (dazu später mehr), vor allem für viele Outdooraktivitäten bekannt ist. <br />
<br />
Wir wollten gerne wandern, am liebsten eine mehrtägige Tour zu einem Aussichtspunkt, von dem man den höchsten Berg außerhalb des Himalaya, den Aconcagua mit 6962m sehen kann.<br />
<br />
Wir holten verschiedene Infos ein und fanden eine Tour über drei Tage, die dem entsprach, was wir suchten. Allerdings hatte ich etwas dermaßen Schlechtes  gegessen, dass es mein Magen nicht verkraftete und ich für 24 Stunden komplett flach lag.  Nicht die optimale Bedingung für eine Bergtour, also versuchten wir den Beginn zu verschieben, was leider nicht klappte, da es eine Mindestanzahl von drei Wanderern für diese Tour benötigte. Da wir die Tour unbedingt machen wollten, bissen wir auf die Zähne und zogen los.<br />
<br />
Wir wurden mit anderen Touristen in einen Bus gequetscht und durften entlang der Routa 7 in die Anden einige Sehenswürdigkeiten, u.a die Puente del Inka besuchen, bevor wir im Park Aconcagua ankamen. Hier starteten wir unsere Wanderung.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16674.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16681.jpg" alt="" /><br />
Es standen drei Stunden bis zum Lager Confluencia an.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16682.jpg" alt="" /><br />
Wir genossen die Aussicht und wanderten in gemütlichem Tempo die 500 Höhenmeter. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16696.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16693.jpg" alt="" /><br />
Zwischendurch kamen uns Esel entgegen, die von den großen Expeditionen, die bis zum Gipfel steigen, eingesetzt werden.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16688.jpg" alt="" /><br />
Der größte Unterschied zwischen den Anden und unseren Alpen ist meines Erachtens der Farbenreichtum der Berge, der durch verschiedene Mineralien zu erklären ist.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16692.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1675.jpg" alt="" /><br />
Confluencia ist ein kleines Lager, in dem verschiedene Touranbieter ihre Zelte haben, in denen man teilweise auch in Stockbetten die Nacht verbringen kann.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16698.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1679.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16798.jpg" alt="" /><br />
Wir machten es in unserem Zelt gemütlich und wurden schließlich von einer Köchin mit Abendessen versorgt. Richtig schmackhaft war es nicht, aber man sagt ja auch, dass das Essen in der Höhe an Geschmack verliert (Frage: kann geschmackloses Essen Geschmack verlieren?). <br />
<br />
Zum Sonnenuntergang bestiegen wir einen kleinen Hügel und genossen die farbenfrohen Berge.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16729.jpg" alt="" /><br />
Glücklicherweise konnten wir auch einige Ausblicke auf den Aconcagua erhaschen.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16725.jpg" alt="" /><br />
Während der Nacht stellte sich heraus, dass das Essen wirklich nicht so besonders war, diesmal schlug es Hakan auf den Magen...<br />
Für einige Stunden war ich der Meinung, dass wir den nächsten Tag einfach nur im Zelt verbringen würden...<br />
<br />
Gut, dass man sich als Arzt auch selber behandeln kann. Mit der richtigen Mischung an Medikamenten im Körper machten wir uns auf.<br />
<br />
Los ging es gleich mal mit dem richtig steilen Stück. Wir bissen auf die Zähne und quälten uns gehörig, und setzten tapfer immer einen Fuß vor den anderen.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1674.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16745.jpg" alt="" /><br />
Die Anstrengung wurde durch spektakuläre Ausblicke belohnt.<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16739.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16759.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16766.jpg" alt="" /><br />
Gott sei Dank hatte dann das steile Stück auch ein Ende und es ging definitiv flacher weiter. <br />
<br />
Trotzdem musste ich zugeben, dass ich körperlich nicht in der besten Verfassung war. Vermutlich spielte die Höhe hierbei mit eine Rolle, immerhin waren wir inzwischen auf 4000m. Jedenfalls waren wir langsamer unterwegs als erwartet.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16768.jpg" alt="" /><br />
Nach 5 Stunden Aufstieg erreichten wir den besten Aussichtspunkt auf den Aconcagua und beschlossen es dabei zu belassen und nicht vollends an die Plaza Francia zu laufen. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16785.jpg" alt="" /><br />
<br />
Es wartete ja auch noch der dreistündige Abstieg auf uns.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16782.jpg" alt="" /><br />
Wir genossen also den Ausblick, entschieden mal wieder, dass die Hardcorebergsteiger alle etwas plemplem sind und liefen dann wieder in unser Lager, wo wir die zweite Nacht verbrachten.<br />
<br />
Am nächsten Tag durften wir ausschlafen und uns erholen, dann folgte ein kurzer Abstieg (2h) bevor wir wieder in den Bus steigen sollten, der uns nach Mendoza zurück bringen sollte.<br />
<br />
Leider mussten wir geschlagene zwei Stunden warten, nur um dann 15 Minuten zu fahren und eine weitere 45 minütige Pause zu haben. Das kann kann man einfach wenig brauchen, wenn man müde vom Berg kommt und sich unglaublich auf das Hostel und eine Dusche freut.<br />
<br />
Alles in allem, haben wir bei dieser Wanderung das Meist mögliche herausgeholt, wunderschöne Aussichten genossen und immerhin den höchsten Berg Südamerikas gesehen!<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:50:27 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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<title>Die Wasserfälle schlechthin </title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=128</link>
<description><![CDATA[Die Iguazu-Wasserfälle werden von manchen zu den 7 sieben Naturweltwundern gezählt, also sollte man sie auch besuchen, wenn man hier in der Gegend ist. <br />
<br />
Eigentlich empfiehlt es sich, die brasilianische Seite zuerst und danach die argentinische Seite zu besuchen, in unseren Zeitplan passte es aber anders herum deutlich besser.<br />
<br />
Wir begannen auf der argentinischen Seite mit dem unteren Rundgang, erhaschten ein paar Blicke auf einzelne Wasserfälle<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1664.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16549.jpg" alt="" /><br />
und kamen schließlich an eine Bootsanlegestelle.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16571.jpg" alt="" /><br />
Hier bestiegen wir ein Boot, mit dem wir ein kleines Stück den Fluss entlang fuhren und schließlich ganz nah an zwei Wasserfälle herangebracht wurden.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16586.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16576.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16578.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16588.jpg" alt="" /><br />
Natürlich ist das alles andere als eine trockene Angelegenheit. Wir freuten uns über die Duschen und waren im Nullkommanichts patschnass. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16593.jpg" alt="" /><br />
Beim oberen Rundgang erhielten wir einen besseren Ausblick und eine andere Perspektive auf die Wasserfälle. Unglaublich wie viel Wasser hier runter strömt.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1655.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16562.jpg" alt="" /><br />
Schließlich setzten wir uns in den Zug und ließen uns an einen idyllischen Steg transportieren. Den wanderten wir entlang und genossen die Stille sowie das Tierleben.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1662.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16622.jpg" alt="" /> <br />
Schlussendlich gelangten wir an die Stelle, die Garganta del Diabolo genannt wird. Hier stürzen in beeindruckender Weise in verschiedenen Wasserfällen Massen an Wasser ca. 80 Meter in die Tiefe. Wow!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1663.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16643.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16637.jpg" alt="" /><br />
Am nächsten Tag machten wir einen kleinen Ausflug nach Brasilien, genossen den Panoramablick, den man von dieser Seite hat und ließen uns von der Gischt des Wasserfalls kühlen.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/IMG_1885.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/IMG_1939.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/IMG_1931.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/IMG_1911.jpg" alt="" /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:18:02 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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</item>
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<title>Buenos – Tango und mehr...</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=127</link>
<description><![CDATA[wieder zurück in Buenos genossen wir das schöne Sommerwetter beim Sightseeing. Hatten wir doch auf dem Schiff nicht genügend Auslauf bekommen - jetzt liefen wir stundenlang durch Buenos und klapperten so einige Highlights der Stadt ab.<br />
<br />
Der Obelisk auf der  Plaza de la Republica,<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16452.jpg" alt="" /><br />
die Plaza de Mayo mit dem Präsidentenpalast, <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16518.jpg" alt="" /><br />
und der obligatorischen Statue von Christoph Columbus,<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1652.jpg" alt="" /><br />
die berühmten Deckengemälde in der Galeria Pacifico,<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16451.jpg" alt="" /><br />
die Flora Generalis <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16494.jpg" alt="" /><br />
und natürlich das Grab von Evita.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1652.jpg" alt="" /><br />
Einige typische Argentinische Spezialitäten ließen wir uns natürlich nicht entgehen.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1658.jpg" alt="" /><br />
Dazu gehörte neben dem Essen eine Tangoshow im alteingesessenen Cafe Tortoni, ein Erlebnis der ganz besonderen Art.<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16459.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16474.jpg" alt="" /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 21:12:57 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Die Reise ins (ewige?) Eis – zu Gast bei Pinguinen, Albatrossen, Walen und Seelöwen</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=126</link>
<description><![CDATA[Die Plancius stellte sich als sehr komfortables und freundliches Schiff unter holländischer Flagge heraus, das etwas über hundert Gäste und ca. 40 Personen Besatzung beherbergen kann.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15342.jpg" alt="" /><br />
Wir bezogen eine Zweierkabine mit richtigem Fenster und unserem eigenen Bad auf Deck 4. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/IMG_1842.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/IMG_1839.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/IMG_184.jpg" alt="" /><br />
Drei Mahlzeiten wurden täglich im Speisesaal des Schiffes mit extra großen Fenstern serviert, so dass man weiterhin das Geschehen um einen herum beobachten konnte.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16422.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/IMG_1834.jpg" alt="" /><br />
Das Essen war abwechslungsreich und vielfältig mit viel frischem Gemüse und Obst, zum Mittag- und Abendessen gab es jeweils drei Gänge, so dass wir definitiv nicht am Verhungern waren – eher im Gegenteil, jetzt wird es Zeit, den isolierenden Winterspeck wieder abzubauen.<br />
<br />
Auf Deck 5 gab es eine große Lounge, von der aus man die Aussicht genießen, lesen, sich mit anderen unterhalten oder sich mit Getränken, Keksen und Knabbereien versorgen konnte.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15374.jpg" alt="" /><br />
Die ersten 2 ½ Tage bewältigten wir zuerst den Beagle-Kanal <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15346.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15349.jpg" alt="" /><br />
und danach die Drake-Passage, die es gut mit uns meinte und uns für ihre Verhältnisse nur mittelmäßigen Wellengang bescherte. Meine Reisetabletten (Travelcalm & Joyride) machte es mir möglich, die Überfahrt zu genießen und an allen Mahlzeiten teilzuhaben; ich hatte ja befürchtet, während der Überfahrt nur seekrank zu sein!<br />
<br />
Das Team von Reiseleitern bestand aus Wissenschaftlern, die uns über den Tag verteilt mit kurzweiligen Vorträgen über Geologie, Pinguine, Seevögel, das Eis usw. auf Trab hielten.<br />
<br />
Immerhin, bald waren die ersten Albatrosse zu sehen, auch wenn wir sehnsüchtig auf den Anblick des ersten Eisbergs und die Ankunft auf der Antarktischen Halbinsel warteten. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15396.jpg" alt="" /><br />
Immerhin wurde es beinahe stündlich kälter!!<br />
<br />
Schließlich war es so weit – am Abend des dritten Tages sahen wir das erste Eis!  <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1577.jpg" alt="" /><br />
Jetzt mussten wir uns noch bis zum nächsten Morgen gedulden, bevor wir zum ersten Mal ein Zodiac bestiegen und uns damit an Land bringen ließen.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15457.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15473.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15474.jpg" alt="" /><br />
Wir hatten unheimliches Glück, die Sonne strahlte vom blauen Himmel und bescherte uns einen richtigen „Sommertag“.  <br />
Wir sahen unsere erste Pinguin-Kolonie, in diesem Fall Gentoo- oder Eselspinguine.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1551.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1559.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15493.jpg" alt="" /><br />
Bei einer Rundfahrt im Zodiac ließen sich verschiedene Robbenarten blicken, Seeleoparden, Crabeater Seals und Weddel-Seals.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15682.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1569.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15932.jpg" alt="" /><br />
Am Abend durften wir dann noch etwas ganz besonderes beobachten: <br />
Buckelwale beim Fressen direkt vor unserem Schiff.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15895.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15886-2.jpg" alt="" /><br />
Der zweite Tag bescherte uns mehr Eselspinguine, diemal mit kleinen Küken<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15953.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15948.jpg" alt="" /><br />
und Robben, aber auch verschiedene Hütten, in denen die ersten Entdecker und Forscher gewohnt hatten und die jetzt zu historischen Stätten umfunktioniert wurden.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1597.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15973.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15974.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15912.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15967.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15981.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15966.jpg" alt="" /><br />
Am Abend versuchten wir den Lemaire-Kanal zu durchqueren, mussten dann aber zuschauen, wie das Packeis immer dichter und dichter wurde, bis wir vor einer durchgehenden Eisoberfläche lagen, durch die es kein Durchkommen mehr gab.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1643.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1654.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1612.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16113.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16114.jpg" alt="" /><br />
Somit waren wir an dem südlichsten Punkt unserer Reise angekommen. So weit hatte es noch keine andere Expedition diesen Sommer geschafft!<br />
<br />
Schließlich beschloss der antarktische Sommer eine kurze Pause einzulegen und bescherte uns etwas Schnee, noch mehr Wind als übrig und Nebel am dritten Tag, so dass wir unsere Landeplätze dem Wetter anpassen mussten.<br />
<br />
Wir kamen in den Genuss, unsere erste Kolonie von Kinnriemen-Pinguinen zu sehen, die kälteres Wetter als die Eselspinguine bevorzugen. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16197.jpg" alt="" /><br />
Eine Zodiacfahrt in bitterer Kälte brachte uns zu einem sogenannten Friedhof der Eisberge, wo wir die unterschiedlichsten Eisformationen betrachten konnten<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16251.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16269.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16253.jpg" alt="" /><br />
(mit den obligatorischen Robben, die sich vom Schwimmen erholen)!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1623.jpg" alt="" /><br />
Deception Island ist unser erster Halt an Tag vier in der Antarktis. Es handelt sich hier um einen Vulkan, der das letzte Mal in den 70er Jahren ausgebrochen ist. Heute stößt er immer wieder mal heiße Gase aus. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16294.jpg" alt="" /><br />
Wir konnten den Kraterrand besteigen und die Mischung aus Asche, Lava und Eis, die zu interessanten Gesteinsformationen führt, betrachten.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16311.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16314.jpg" alt="" /> <br />
Diese Insel taucht immer wieder durch spektakuläre Bilder in Reisemagazinen auf – dann sind Menschen in Badebekleidung zu sehen, die direkt neben dem Gletscher in einem natürlichen Whirlpool sitzen! <br />
<br />
Für den Whirlpool wäre ich zu haben gewesen, leider gab es gerade kein warmes Wasser:)<br />
 <br />
Beim Testen der Wassertemperatur wurde mir klar - das ist kälter als das Bad Berg und somit nichts für mich! <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16315.jpg" alt="" /><br />
Andere waren nicht so empfindlich, die erste, die abtauchte war eine Dame gehobenen Alters vermutlich aus Russland: Respekt!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1632.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16328.jpg" alt="" /><br />
Tja, das lies die Jugend dann nicht auf sich sitzen!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1633.jpg" alt="" /><br />
Bei unserer letzten Landung sahen wir dann noch ein paar Seeelefanten, leider nur Weibchen und Jungtiere und keine ausgewachsenen Bullen mit dem so markanten Rüssel!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16353.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16347.jpg" alt="" /><br />
Die vier Tage auf der Halbinsel waren vollgepackt mit Programm und Aktivität. War man mal in seiner Kabine, hatte man fast durchgängig das Gefühl etwas zu verpassen, sei es das Tierleben oder die spektakuläre Landschaft. <br />
<br />
Gott sei Dank gab es die Lautsprecherdurchsagen, wie „Achtung, Buckelwale auf der Steuerbordseite...“<br />
<br />
Viel zu schnell mussten wir wieder die Rückreise antreten, die Drake-Passage war  beinahe noch flacher als auf der Hinfahrt, wettertechnisch hatten wir großes Glück. Die Vorträge zum Klimawandel und die Auswirkungen auf die Antarktis und ihre Tierwelt dahingegen waren sehr ernüchternd.<br />
<br />
Zum letzten Mal schallte es im Beagle-Kanal aus den Lautsprechern: Achtung: Delfine neben dem Schiff! Ein Schwarm Dusky-Delfine spielte um eine Weile um unser Schiff herum.<br />
<br />
Tja, leider war da nichts zu machen, am nächsten Morgen endete unsere Reise wieder in Ushuaia!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16384.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16421.jpg" alt="" /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:05:39 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Argentinien –  zwar spanischsprachig, aber mit starkem italienischen Akzent!</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=125</link>
<description><![CDATA[Nach Stoppover in San Salvador und Lima kam ich glücklich in Buenos Aires an und musste mich mit den Gegebenheiten in Argentinien auseinandersetzen.<br />
<br />
Zuerst stellte ich fest, dass sich hier spanisch eher wie italienisch anhört! Statt dem gewohnten Adios, schallte mir gleich am Flughafen mehrfach ein Ciao entgegen.<br />
Davon abgesehen musste ich  zur Kenntnis nehmen, dass manche Regeln, die in Honduras und in großen Teilen Mittel- und Südamerikas existieren, hier nicht mehr gelten.<br />
So lies sich der Busfahrer nicht im geringsten von meinem Winken zum Halten überreden – stattdessen mussten wir zur Bushaltestelle laufen! Auch der Taxifahrer sah nicht ein, dass sich mehrere Leute ein Taxi teilen, das dann nacheinander die verschiedenen Zielorte abfährt – pro Zielort gab es jeweils ein Taxi, oder auch zwei, falls mehrere Leute dorthin wollten! <br />
Ich war also definitiv nicht mehr in einem Entwicklungsland unterwegs!<br />
<br />
In den paar Stunden, die uns am Nachmittag in Buenos Aires zur Verfügung standen, unternahmen wir einen kurzen Abstecher in den Stadtteil La Boca, das Künstler-, Tango- und Sportviertel von Buenos. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15313.jpg" alt="" /><br />
Wir erhaschten einen Blick auf das Stadion der Boca Juniors, <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15312.jpg" alt="" /><br />
beobachteten ein kleine Tangoaufführung, bummelten durch die verschiedenen Gassen und Läden und aßen zu Mittag! <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1538.jpg" alt="" /><br />
(Hinterher erinnerten wir uns daran, dass es keine gute Idee ist, in Restaurants mitten in Touristenzentren zu essen. Der Service war schlecht, das Essen überteuert...).<br />
<br />
Am nächsten Morgen ging es dann in aller Frühe zum nationalen Flughafen. Aerolineas Argentina brachte uns in 3 1/2 Stunden von Buenos Aires nach Ushuaia.<br />
Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt. Es ist ein nettes Städtchen, das zwischen dem Beagle-Kanal und den umliegenden Bergen, Gletschern und Naturschutzgebieten liegt.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15316.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15324.jpg" alt="" /><br />
Das Stadtzentrum ist geprägt von vielen Outdoor-Läden und Reisebüros.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15322.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15323.jpg" alt="" /><br />
Wir hofften auf ein Last-Minute Angebot für eine Expedition in die Antarktis und klapperten die von der Touristeninformation empfohlenen Reiseanbieter ab. Natürlich waren am 31. Dezember einige geschlossen, zwei jedoch waren offen. <br />
<br />
Die erste konnte uns Restplätze für den kommenden Tag anbieten, jedoch für einen auf den ersten Blick für uns zu hohen Preis. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16438.jpg" alt="" /><br />
Danach schienen alle Expeditionen bis zu unserem Rückflug Ende Januar ausgebucht. Ein anderer Anbieter zeigte sich extrem hilfsbereit, konnte aber auch nichts anderes aus dem Ärmel schütteln.<br />
<br />
Etwas desillusioniert trollten wir uns, bummelten durch das Städtchen und informierten uns über kleine Bootstouren zu Pinguinen im Beagle-Kanal. Richtig überzeugend schien uns keine, natürlich brüteten wir darüber nach, wie wir es in die Antarktis schaffen könnten. Sollten wir pokern und einfach eine Weile in Ushuaia abwarten, vielleicht wurden ja noch Plätze in einem ausgebuchten Boot frei? Wie viel waren wir bereit zu zahlen...<br />
<br />
Wir erfuhren, dass zwar immerhin immer mal wieder Leute kurz vorher krank werden, der Anbieter jedoch den Reisepreis nicht zurück erstattet. Von daher gesehen, können zwar Kabinen frei sein, jedoch bemüht sich keiner, diese Plätze weiter zu verkaufen. Also eher schlechte Karten für uns an diese Plätze zu gelangen.<br />
<br />
Online im Hostel bescherte uns dann der Währungsrechner einen Europreis, der uns überraschte. Irgendwie schien der Dollar günstiger zu stehen als erwartet. <br />
Das Ergebnis lag zwar immer noch über unserem festgesetzten Höchstpreis, jedoch nicht abartig viel darüber. <br />
Eine kurze Diskussion, schnelles Checken unserer Bankkonten und ein Anruf beim Reisebüro – dann stand unsere Entscheidung fest: wir wollten auf dieses Schiff, das am nächsten Morgen in die Antarktis starten sollte! <br />
<br />
Wir machten uns auf in das Reisebüro, bewältigten den Papierkram und hinterließen unsere Kreditkartendaten. Jetzt galt es abzuwarten, der kanadische Anbieter würde unsere Kreditkarten checken und uns dann aufgrund der Zeitverschiebung früh am nächsten Morgen bestätigen, ob die Zahlung durchgeführt wurde! Falls alles rund lief, würden wir im Laufe des Vormittags unsere Voucher abholen und am Nachmittag auf das Schiff einchecken! <br />
<br />
Silvester verbrachten wir eher gemütlich mit einer internationalen Meute im Hostel. Natürlich waren wir ziemlich aufgeregt und gespannt, ob unsere Zahlungen durch gingen. Dann morgens um 6 Uhr erhielten wir eine E-mail – eine meiner Kreditkarten (ich hatte den Betrag auf zwei Karten verteilt) war nicht akzeptiert worden! Schock! <br />
<br />
Gott sei Dank gibt es Hotlines, die rund um die Uhr besetzt sind. Also rief ich meine Bank an und schilderte mein Anliegen – aufgrund des hohen Betrags war ich in einen  <br />
Sicherheitscheck geraten! Aber natürlich würden sie mir den Betrag frei schalten, der Anbieter sollte es nochmals probieren!<br />
Es verging eine weitere Stunde des Zitterns, bis wir das endgültige Okay erhielten!<br />
<br />
Am Nachmittag bestiegen wir die Plancius, die uns in den folgenden 10 Tagen in die Antarktis und zurück bringen sollte.<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15326.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1533.jpg" alt="" /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 19:12:20 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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<item>
<title>X-mas on Roatan</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=124</link>
<description><![CDATA[Nach Ende des Ferienprogramms am 20.12. hatte ich noch eine Woche Zeit bis zu meinem Abflug nach Argentinien. Jürgen, Lilias und ich hatten schon im Vorfeld geplant und reserviert. Wir wollten zusammen nach Roatan und dort hauptsächlich Tauchen und nebenher auch Weihnachten verbringen. <br />
<br />
Diesen Plan setzten wir schließlich auch genauso in die Tat um. Jürgen und Lilias wurden unter Michaelas Führung zu Advanced Open Water Divern ausgebildet<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15165.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15232.jpg" alt="" /><br />
und ich sprang im Durchschnitt zweimal pro Tag ins Wasser, offen gestanden in der Hoffnung, einen Hammerhai zu sehen. Tja, der zeigte sich leider nicht – wäre auch zu schön gewesen! Dafür gab es trotzdem genug zu sehen.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1516.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15128.jpg" alt="" /><br />
Wahrscheinlich wiederhole ich mich, aber ich  halte Roatan für ein sensationelles Tauchgebiet. Hier meine Highlights unter den Dive Spots:<br />
1.) Texas!!!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15294.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15295.jpg" alt="" /><br />
2.) Canyon Reef<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15278.jpg" alt="" /><br />
3.) Spooky Channel<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15263.jpg" alt="" /><br />
4.) ... <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15132.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1514.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15252.jpg" alt="" /><br />
An meinem letzten Tag zeigte sich das Meer gnädig – ich durfte einen Ammenhai sehen, und zwar den längsten den ich je gesehen habe und dann auch noch einen Adlerrochen!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15289.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1533.jpg" alt="" /><br />
Weihnachten verbrachten wir wirklich eher nebenher. Zwar gab es so einiges an Dekoration im Ort und auch den einen oder anderen Weihnachtsbaum, richtig weihnachtlich fühlte es sich jedoch für uns nicht an, obwohl sich Lionell, unser Kapitän extra schick gemacht hatte.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P15228.jpg" alt="" /><br />
Zur Feier des Tages gingen wir in ein nettes Restaurant, bestellten uns eine Runde Cocktails und ein richtig leckeres Abendessen (Gnocchi mit Hummersoße und Thunfischfiletsalat)! Geschenke gab es keine (abgesehen vom Tauchen, das wir uns jeweils selber schenkten), was so einiges an Stress ersparte.<br />
<br />
Tja, und dann setzte sich der Abschied in Schritten fort. Den Abend bevor Jürgen und Lilias wieder ans Festland reisten, versüßten wir und mit Brownie Sundaes und Cheese Cake, spielten ausgiebig Karten und plauderten.  Früh morgens am 27.12. zogen sie dann los...<br />
Wir hatten gute drei Monate zusammen im VH2, schön wie es sich so manchmal „zufällig“ ergibt, dass man Menschen kennenlernt und einfach gut miteinander klarkommt. Ich finde ich hatte ganz schön Glück, im VH2 mit diesen Mitbewohnern wohnen zu dürfen!<br />
<br />
Zwei Tage später musste ich mich dann vom Reef Gliders Team verabschieden, was mir alles andere als leicht fiel. Falls ich es in meinem Leben mal noch schaffe einen Dive Master Kurs zu machen, ist das definitiv die Tauchschule meiner Wahl! Dazu kam der Abschied von Roatan und schließlich auch von Hunduras! <br />
Irgendwie fühlt es sich komisch an, keinen Plan zu haben, ob und wann man zurückkehrt...<br />
… aber jetzt steht erst mal Urlaub in Argentinien an – und dann schaun 'mer mal!! <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 01:05:37 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Wie die Zeit vergeht – mein letztes Wochenende in El Porvenir</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=123</link>
<description><![CDATA[Für das letzte Wochenende hier in El Porvenir standen ein paar kleinere Aktivitäten an. <br />
<br />
Freitagabend sollte eigentlich ein kleines Potluck-Dinner stattfinden, bei dem Jennifers, Annas und mein Abschied gefeiert werden sollte. Kurzfristig wurde umgeplant, man beschloss in die kleine Bar um die Ecke zu gehen und Baleadas zu essen, da einige keine Lust hatten, etwas zum Essen beizutragen. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P1576.jpg" alt="" /><br />
Da saß ich erst mal mit meinem Eiercurry und den 29 gekochten Eiern. Natürlich hatte ich schon am Abend vorher gekocht, so ein Curry schmeckt doch deutlich besser, wenn es richtig durchgezogen ist! Nach ein paar Telefonaten kamen dann doch so um die 12 Personen zu uns ins Haus und aßen einen Teil der Eier bevor wir weiter in die Bar zogen! Schön, dass es denen schmeckte! (Wie manche Leute auf die Idee  kommen, die Abschiedsfeier anderer Leute umplanen, habe ich trotzdem noch nicht verstanden).<br />
<br />
Samstag stürzte ich mich tagsüber in den Vorweihnachtstrubel in La Ceiba und erstand kleine Preise (natürlich Bälle) für die Waisenhausjungs und ein bisschen Krimskrams für mich. <br />
Das Nachtleben von La Ceiba hatte ich bisher komplett ignoriert. Doch wenigstens einmal wollte ich mit in einen Club, einfach um zu sehen wie die „Jugend“ sich hier am Wochenende vergnügt! Zu zehnt machten wir uns auf in Richtung Zona Vida in La Ceiba. Die Wahl fiel auf eine Disco mit dem Namen Manhattan in einem der Hotels. Wir hatten einen netten Abend und es wurde viel getanzt. Erstaunlicherweise wurde jedoch kaum Salsa Musik gespielt. Generell entsprach die Musik nicht unbedingt meinem Geschmack, aber jetzt kann ich wenigstens mitreden, was clubben in Honduras betrifft:)<br />
<br />
Sonntagvormittag schafften Jürgen und ich einen kleinen Ausritt mit unserem Nachbarn Eric. <br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16153.jpg" alt="" /><br />
Erst ging es eine Weile am Strand entlang.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16164.jpg" alt="" /><br />
Dann schlugen wir uns ins Dickicht und ritten erst durch den Schlamm und dann am Fluss entlang.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16161.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16163.jpg" alt="" /><br />
Hübsch, was wir da landschaftlich direkt außerhalb unseres Dorfes zu sehen bekamen.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16175.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16193.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16198.jpg" alt="" /><img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P16218.jpg" alt="" /> <br />
(Herzlichen Dank an Jürgen für die Bilder, ich war doch ziemlich mit Reiten beschäftigt)<br />
Den restlichen Sonntag verbrachte ich dann mit Chris bei Mary, der Mitinitiatorin des Waisenhauses, die uns zum Abendessen und Übernachten im Haus eingeladen hatte. Mary kochte leckere Tacosuppe und hinterher gab es noch Margaritas...<br />
<br />
Schwuppdiwupp sind drei Monate vorbei – wie immer im Rückblick fragt man sich ein bisschen, wo die Zeit geblieben ist. Ich hatte die Gelegenheit in einige verschiedene Bereiche zu schauen, anfangs die Einzelförderung in der Schule, dann das Ferienprogramm im Waisenhaus,  nebenher das Nanny-Programm mit Luis und nicht zuletzt die Einblicke in die Arbeit der Klinik. Am glücklichsten bin ich über die Arbeit mit Luis, der sich durch ein bisschen Zuneigung, Aufmerksamkeit und klare Strukturen in einer Zeitspanne von ca. 6 Wochen von einem unzufriedenen quengligen Jungen zu einem hinreißenden süßen Kind entwickelt, das alle Volontäre lieben. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass er den Wiedereinstieg in die Schule genau so gut meistert wie das Ferienprogramm der letzten Wochen. <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 20:23:24 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Luis in der Hall of Fame</title>
<link>http://lipika.blogg.de/eintrag.php?id=122</link>
<description><![CDATA[Der kleine Wirbelwind Luis, der mich in den letzten Wochen an zwei halben Tagen als Supernanny beansprucht hat, hat sich zu einer netten erfrischenden leichten Brise entwickelt.<br />
<br />
Da seine Mutter geheiratet hat und mit ihren Kindern in einen anderen Stadtteil umgezogen ist, mussten wir Luis in einer anderen Ferienprogrammgruppe unterbringen. Natürlich betreue ich ihn dort nach wie vor, allerdings hat er sich ohne größere Probleme in die neue Gruppe dort eingefunden und scheint sich dort sehr wohl zu fühlen. <br />
<br />
Generell muss man sagen, dass Luis sich in den letzten Wochen ausgesprochen positiv entwickelt hat. Er scheint sehr von den Gruppenaktivitäten zu profitieren und es zu genießen mit anderen Kindern zusammen zu sein. Hierbei zeigt er eine sehr hilfsbereite Seite. Einmal beobachtete ich ihn, wie er während alle anderen Kinder gerade ihre Hände wuschen, erst einmal die Stühle in einen ordentlichen Stuhlkreis stellte und sich dann ans Waschbecken aufmachte. Ein anderes Mal brachte er allen anderen Kindern kleine Stühle, auf die sie sich zum Malen setzen konnten. Erst als alle anderen saßen, holte er sich einen Stuhl für sich. <br />
Natürlich kommt immer noch vor, dass er es nicht abwarten kann bis er an der Reihe ist oder eine Arbeitsanweisung nicht versteht, trotzdem bin ich erstaunt, wie sehr sich sein Verhalten in den letzten Wochen verbessert hat.<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P14993.jpg" alt="" /><br />
In dieser Kindergruppe werden jeweils am Ende der Woche verschiedene Preise in verschiedenen Kategorien vergeben. Die Namen der Gewinner werden in der Hall of Fame veröffentlicht!<br />
<br />
Die Kategorien lauten:<br />
<br />
der beste Zuhörer<br />
der Hilfsbereiteste<br />
der Höflichste<br />
der Respektvollste <br />
derjenige, der sich am meisten verbessert hat.<br />
<br />
Genau in dieser Reihenfolge werden kleine Preise, wie z.B. eine Packung Buntstifte o.ä., vergeben. <br />
Natürlich war Luis hochgradig unzufrieden damit, dass andere Kinder Sachen geschenkt bekamen und begann gerade damit seinen Unmut lautstark zu äußern, als die letzte Kategorie aufgerufen wurde – and the winner is ---LUIS!!!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P14995.jpg" alt="" /><br />
Luis sprang von seinem Stuhl auf, vollführte einen enthusiastischen Freudentanz und strahlte über das ganze Gesicht als er eine Packung Buntstifte und eine kleine Packung Kekse überreicht bekam!<br />
<img src="http://data.blogg.de/1104066/images/P151.jpg" alt="" /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 01:10:31 +0100</pubDate>
<dc:creator>Lipikaumdiewelt</dc:creator>
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